Hurra! Masken sind DA! Kuschelparty MIT AKK am Leipziger Flughafen.

Masken China Antonov

Masken im Kampf gegen den unsichtbaren Feind „Corona“ sind endlich am Flughafen Leipzig angekommen.

27.04.2020 – Alle warten gespannt auf die Ankunft der Antonow 225, dem größten Transportflugzeug, weltweit. Landung um 10:00h auf dem Leipzig/Halle Flughafen.

Ein paar Daten zur Antonov 225:

Antonow An-225 „Mirja – größtes Transportflugzeug der Welt – 84 m lang und 88,4 m Flügelspannweite. 18,1 m hoch – 1220m3 Frachtraum – 850 km/h Höchstgeschwindigkeit – 345 t Zuladung.

Masken – Fakten:

Unsere Bundesregierung hat in China ca. 25 Mio. Schutzmasken, zur Unterstützung in der Corona-Krise bestellt. Die Antonow 225 wurde vom Verteidigungsministerium gechartert um den Transport nach Deutschland zu übernehmen. Die heutige Lieferung umfasst um die 10,3 Mio. Schutzmasken der Klasse OP, FFP2 und FFP3 – oder nach chinesischer Norm: „KN95“-Masken aus Tianjin. Egal, Hauptsache die Masken sind jetzt da und wurden nicht wieder von „Piraten“ gekapert.

Hier die unterschiedlichen Masken Normen zur Information:
(Diese Atemschutzmasken schützen vor Vieren wie bspw. das Coronavirus)

  • FFP2 (Europa EN 149-2001)
  • N95 (United States NIOSH-42CFR84)
  • KN95 (China GB2626-2006)
  • P2 (Australia/New Zealand AS/NZA 1716:2012)
  • Korea 1st class (Korea KMOEL – 2017-64)
  • DS (Japan JMHLW-Notification 214, 2018)

Masken – „Bitte Lächeln“

Volksfeststimmung am Flughafen, Reporter, Bundeswehr, Helfer und Bodenpersonal stehen nebeneinander und unsere Verteidigungsministerin – Frau Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) – mittendrin!
Gruppen kuscheln beim gemeinsamen Foto treibt die Masken Freunde Schulter an Schulter vor die Kamera. Nur vereinzelt sieht man jemanden mit Schutzmaske aber der seit Wochen für alle Bürger geltende Schutzabstand wird ignoriert!

1,5 m Frau Kramp-Karrenbauer! Das war die Entscheidung der Regierung und seit Montag 27.04 auch die Maskenpflicht! Gruppenbildung? Bussgeld?

Kramp-Karrenbauer

Annegret Kramp-Karrenbauer

Keine Angst vor dem Virus?

Na ja, die Freude über die vielen, neuen, schönen Schutzmasken war wohl einfach zu Groß, da vergisst man schon mal die eigenen Regeln. Eine Entschuldigung folgte ja prompt eine gute Stunde später auf Twitter.


Qualität diesmal überprüft!

Die gelieferten Masken sollen in einwandfreier Qualität sein. Die Bundesregierung hat eine Sondereinheit des TÜV Nord nach China entsandt, um die Ware Stichprobenweise vorab zu kontrollieren. Leider wurden beim letzten Mal fehlerhaft Masken geliefert. Ob es der gleiche Hersteller war, können wir leider nicht sagen.

Fakten Kontrolle – Lieferung aus China

Machen wir mal folgende sehr, sehr grobe Kalkulation: Wir nehmen an das der Einkaufspreis einer Maske der Klasse KN95 bei 0,90 € liegt, das wären bei 25Mio. Masken ein Einkaufspreis von 22.500.000 €. Weiterhin haben wir die Kosten für den Transport. Da nicht alle Masken in eine Lieferung passen, muss die Antonow zweimal fliegen.

Die Kosten pro Flugstunde einer Antonow liegt bei ca. 25.000 €. Flug von China nach Leipzig haben wir hier mit 9 Std. angesetzt – Hinflug, Rückflug, Hinflug – total 27 Flugstunden @ 25.000 € = 675.000 €.

Wir dürfen hier auch nicht den TÜV vergessen der ja nach China gereist ist, um die Ware zu kontrollieren – dies setzen wir pauschal mit 20.000 € an. Verwaltungsgebühren und weitere Kosten sind hier nicht eingerechnet.

Alles Zusammengerechnet ergibt das 23.195.000 € also 23 Mio. Euro.

Nachrechnen

Wenn wir jetzt annehmen würden, dass wir eine Maschine kaufen. Preise liegen hier in der hohen Qualität bei 220.000 € inklusive dem Transport. Die Produktion dieser Maschinen liegt bei ca. 50-80 Stück pro Minute. Der Vliesstoff für die Produktion der 80 Masken kostet noch mal 6 €. Mit Energiekosten, Mitarbeitern, Wartung und Papierkram sowie Betriebsstätte noch einmal 15 € pro Minute wären wir so bei der Produktion von 80 Masken bei 0,26 € pro Stück. Demnach würden die Produktion von 25 Mio. Masken bei 6.500.000 € liegen.

Pro Tag könnten in 24 Std. somit 115.000 Masken mit einer Maschine hergestellt werden. Die 25 Mio. Masken wären somit in 217,39 Tagen produziert.

Da wir aber bereits über 20 Mio. ausgegeben haben und mit den hergestellten Masken nur 6 Mio. verbraucht haben können wir uns hier auch 25 Maschinen zu einem Preis von total 5.5 Mio., leisten.
Somit könnten wir die 25 Mio. Masken in nur 9 Tagen fertigstellen. Bei nur 2 Schichten wäre dies in 18 Tagen realisiert.

Jetzt haben wir die Maschinen, die Masken und neue Arbeitsplätze für die Hälfte der Kosten die nun für den Einkauf der Masken aus China angefallen sind. Die Produktion wäre in Deutschland und kann je nach Situation angepasst werden. Staatlich oder privat würde hier keinen Unterschied machen. Bitte auch beachten, dass es sich hierbei um die Herstellungskosten handelt. Aber auch bei einem Aufschlag von 50 % pro Maske wäre der Endpreis um einiges billiger als der derzeitige Einkaufspreis in China.

23.1 Mio. (Einkauf) gegen 12 Mio. zzgl. Gewinn (Herstellung in Deutschland) und die weitere garantierte Produktion in kürzester Zeit.

Abschreibung (Amortisation)

Die Amortisationszeit (Abschreibungszeit) für die Maschinen haben wir hier nicht gerechnet – in Ausnahmesituationen ist die Anschaffung von benötigten Maschinen und Material zweitrangig.

Amortisationsrechnung wäre somit:

Abschreibungsbetrag = Anschaffungskosten ./. Nutzungsdauer in Jahren

Auf 4 Jahre gerechnet wären das bei 220.000 € pro Minute 0,10 € bei einer durchgehenden Produktion.
Da die Anforderung der Regierung bei einigen 100 Mio. Masken liegt, wäre die Produktion gesichert. Nach der Krise können unterschiedliche Masken für den zukünftigen Gebrauch hergestellt werden.

In sogenannten Krisenzeiten sollte man nicht unbedacht handeln oder sehen wir das falsch.

Denken Sie nach!

Schöne Grüße von uns allen.
CONSERER.COM

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*1 – Link zu Twitter – 2 Tweets Verteidigungsministerium
*2 – AKK von Wikipedia
*3 – Titelbild (c) Kārlis Dambrāns – Antonov An-225 Mriya

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