Scholz, Olaf – Die absurde Denkweise unseres Finanzministers

Olaf Scholz Olaf Kosinsky / CC BY-SA 3.0 DE (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)

Stellungnahme von Herrn Scholz (SPD Bundesfinanzminister): „Die Europäische Union ist die größte Volkswirtschaft der Welt“ … und dann noch „Die EU benötigt – eigene Einnahmequellen – um ihr eigenständiges Handeln zu ermöglichen!

Was will er uns damit sagen oder besser kennt er die aktuellen Zahlen aller weltweiten Volkswirtschaften? Ich denke nicht, denn sonst hätte er diesen absurden Kommentar niemals auf die Bevölkerung losgelassen. Oder will er mit solchen Aussagen den Stolz auf die Europäische Union untermauern und stärken?

Im Moment scheint es ja von Unterstützungen nur so zu hageln, da kann es schon mal vorkommen, das man den Überblick verliert. Oder meint er gegebenenfalls das die Milliarden Euro an frisch gedrucktem Konjunktur-Aufschwung-Geld zum BIP dazugerechnet werden.

Mit über 150 Milliarden Euro wurde der Haushalt in Deutschland aufgestockt, um allen aus der inszenierten Krise zu helfen. Deutschland soll auch noch für weitere 130 Milliarden Euro neuer Schulden haften, um unsere lieben Nachbarn zu unterstützen. Dem nicht genug – unsere großen Regierenden wollen weitere 130 Milliarden Euro ausgeben um die baufällige „Wirtschaft“ zu „Beleben“. 57 Punkte wurden in kürzester Zeit abgesegnet. Brainstorming – ein Sammelsurium geistreicher Politik zulasten des Steuerzahlers.

Dies ist auf Basis der Nichtverschuldung-Verträge der EU eine „Unseriöse Finanzierung“. Diese Kredite sollen dann über 20 Jahre, also weit über die Laufzeit des sieben Jahren währenden Finanzrahmens der EU hinaus, zurückgezahlt werden.

Wenn man also die 150 Milliarden, die 130 Milliarden an Bürgschaft und die neuen 130 Milliarden für Deutschland zusammenrechnet, ergibt sich demnach eine Summe von € 410 Milliarden Euro. Jeder unserer 80 Millionen Bundesbürger, ob Alt oder Jung müsste somit einen Betrag von € 5.125,00 bezahlen, um diese Schulden sofort abzubauen … aber auf 20 Jahre gerechnet sieht das dann nicht so schlecht aus, oder? Das wären dann nur € 256,25 pro Bürger und Jahr.

Weitere und zukünftige Steuererhöhungen wie CO2 usw. hier gar nicht gerechnet. Unsere Politik weiß genau wie man die kleinen Bürger schön schröpfen kann ohne das diese viel mitbekommen da das allgemeine Interesse eher mangelhaft ist.

Es gibt auch andere Wege, um aus dieser „Krise“ zu kommen.

Statistiken – Volkswirtschaft Europa und der Welt

Auflistung des BIP der einzelnen europäischen Mitgliedsstaaten. Großbritannien darf nicht mehr dazugezählt werden da diese seit 31. Januar 2020 nicht mehr in der EU vertreten sind und definitiv zum 31. Dezember 2020 ausscheiden werden.

Wenn man all diese BIP’s zusammenzählt, kommt man auf eine Summe von 13,92 Milliarden Euro. Nimmt man den circa gleichen Anteil, welcher durch die Corona-Krise um einige Milliarden abnehmen wird – ohne den BIP Großbritanniens, wäre hier schon allein für 2019 ein EU – BIP von um die 11 Milliarden Euro anzusetzen.

Als Nächstes schauen wir uns doch mal eine Grafik über das Nominale Weltweite BIP an.

Quelle: https://www.ig.com

Die Statistik-Zahlen für 2020 sind entsprechend Schätzungen vor der Corona-Krise. Bei den Daten von 2019 fehlt es aber noch weit hin bis die EU die USA überholt hat und mit dem Austritt Großbritanniens jetzt auch ein erheblicher Anteil bis China eingeholt wird.

Was sollen dann diese inkorrekten Aussagen von Herrn Scholz bewirken, wenn alle Zahlen nicht der Wahrheit oder der Realität entsprechen? Warum werden hier nicht konkrete Fakten auf den Tisch gelegt und die Bevölkerung korrekt informiert!

Scholz: Europäische Union benötigt eigene Einnahmequellen

Scholz plädiert für eine unabhängige, konstante Einnahmequelle für die EU um Ihr „Eigenständiges Handeln“ zu ermöglichen?

Hier wieder eine verallgemeinerte Aussage unserer Regierung: „Die brauchen Geld von europäischen Steuerzahlern um was zu machen? … Um Eigenständig welchen Unfug zu betreiben? Im Grunde genommen tappen die Bürger immer im Dunklen, keine konkreten Informationen – Richtlinien, Verordnungen und Beschlüsse werden direkt von der EU verabschiedet und niemand wird gefragt.

Nun soll die arbeitende Bevölkerung Europas auch noch diese Institution mit Steuergeldern unterstützen. Der Kaiser „Europa“ verlangt von seinen Untertanen Abgaben um dessen Ziele mit dem entsprechenden Kapital, schneller durchsetzten zu können.

Olaf Scholz: „Ökonomisch kann man das als Keynesianismus betrachten: In guten Zeiten sammeln wir Kraft, indem wir sparsam mit öffentlichen Mitteln umgehen. In einer Krise nutzen wir die volle Kraft, und zwar schnell.“ Das habe man im März mit dem Schutzschirm für Wirtschaft und Beschäftigung getan, und das mache man jetzt mit dem Konjunkturprogramm.

„Die volle Kraft auf dem Rücken der Unternehmen und der Bevölkerung“ – und weiter

Der EU könnte man zum Beispiel die Einnahmen aus der CO2-Besteuerung zuweisen, dann hätte sie eine eigene Steuerquelle“, so Merz.

Im Jahr 2019 produzierte ein Einwohner Deutschlands durchschnittlich 7,9 Tonnen Kohlenstoffdioxid das würde heißen, wenn ab 2021 die CO2 Steuer in Kraft tritt und hier ca. 35 Euro pro Tonne Kohlendioxid berechnet werden, würde dies eine Summe von € 276,50 pro Bundesbürger in die Taschen der EU spülen. Bei 80 Millionen Mitglieder der BRD wären das über 22 Milliarden Euro für die EU und für Ihr eigenständiges Handeln – allein aus Deutschland.

Wer nicht MSM (Main Stream Medien) geschädigt ist und noch eine etwas offenere Einstellung zu allgemeinen Informationen hat – wer sich etwas weiterbilden möchte, der sollte auf den nachfolgenden Link klicken und etwas „Hintergrundwissen“ über die EU in Erfahrung bringen.

Die Brüsseler EU – Hintergrundwissen

Besten Dank und schöne Grüße
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Von: Mike Branon
(Unternehmer und Freier Journalist)

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